Mein Isl@m

Bloggen für die Freiheit

Amir Ahmad Nasr


Im Mai 2017 wird Amir Nasr zu Vorträgen nach Deutschland kommen:

Info und Anmeldung: mein.islam@j-kamphausen.de



„Von der Grünen Revolution bis zum Arabischen Frühling, die Welt hat beobachtet, wie das Internet Aufstände im Nahen Osten und Nordafrika unterstützt hat. Amir Ahmad Nasr, aufgewachsen im Sudan und in Katar, war einer dieser jungen Muslime, die das Internet erobert haben. Er begann 2006 mit dem Bloggen, bevor er im Jahre 2011 in der Folge des Arabischen Frühlings seine Identität offenbarte. In seinem Buch beschreibt die provokante Stimme hinter dem Synonym ‚The Sudanese Thinker‘ seinen persönlichen Weg, der einen weitverbreiteten Trend mit wichtigen politischen und kulturellen Implikationen beschreibt – wie das Internet ‚mir die Augen öffnete, jenseits der Verschwörungstheorien und des religiösen Fundamentalismus meiner Jugend.‘“

– Foreign Policy

„Amir hat die natürliche Gabe eines Journalisten, die Welt um ihn herum offen zu betrachten… Wenn Sie Zweifel daran haben, dass Technologie Menschen helfen kann, eine Gesellschaft von unten zu verändern, dann werden Amirs Erfahrungen diese Zweifel ausräumen.“

– Christopher M. Schroeder, ehemaliger Herausgeber von WashingtonPost.com und Newsweek.com

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„Mein Isl@m hat den Charme eines guten Blogs: respektlos, ungezwungen, offen für neue Ideen, großzügig gegenüber anderen Autoren, demonstrativ unprätentiös und insgeheim großspurig. Amir Nasr scheint davon überzeugt zu sein, dass sein eigener intellektueller Entwicklungsweg von mittelalterlicher Koranrezitation zu freiem Denken und digitaler Meinungsäußerung eine tiefe Entwicklungsrichtung in der Weltgeschichte zeigt, wobei das Internet die wichtigste Triebkraft ist. Er äußert diese Überzeugung nie explizit, aber sie durchdringt sein Buch. Und die Möglichkeit, dass er damit recht haben könnte, gibt seinem Buch ein elektrisches Leuchten, wie von einem LCD-Bildschirm.“

– Paul Berman, autor von Terror und Liberalismus

„Das ist die leidenschaftliche, skeptische, technologisch versierte Stimme eines neuen Zeitalters des Islam. Durch die Perspektive seines eigenen Lebens wirft Nasr Licht auf eine Generation revolutionärer Aufrührer, die dazu in der Lage sind, die globale Diskussion über Religion und Politik zu verändern.“

– G. Willow Wilson, Autor von Alif the Unseen und Ms. Marvel series

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„Mein Isl@m ist ein wichtiges und bedeutendes Buch, gerade zu diesem Zeitpunkt in unserer Geschichte. Amir Nasr zeigt die negativen Seiten des Islam, aber auch die schönen, erhebenden Aspekte dieser Religion, die aus einer integralen Perspektive sichtbar werden. … Dies ist die richtige Botschaft zur richtigen Zeit von der richtigen Person.“

– Ken Wilber, Philosoph und Autor zahlreicher Bücher, u. a. Eine kurze Geschichte des Kosmos

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Mit den Menschen aus arabischen Ländern, die heute in Europa Schutz suchen, wird auch der Islam immer mehr Teil unserer Gesellschaft. Dabei wächst die Angst vor seinen radikalen, gewaltsamen Ausdrucksformen. Vor diesem Hintergrund ist Mein Isl@m von Amir Nasr ein aufklärendes Buch. Voller Humor und gleichzeitig zutiefst ernsthaft erzählt Amir Nasr sein Leben: Er wurde im Sudan geboren und wuchs in Katar und Malaysia auf. Früh kam er mit dem radikalen Islamismus in Kontakt und konnte sich in einem Prozess der inneren Transformation daraus befreien. Seine Rettung waren das Internet, die neuen Medien und ein Netzwerk junger Aktivisten, die ihre eigene Tradition hinterfragten und schließlich zur Kraft hinter dem Arabischen Frühling wurden.

Mein Isl@m ist eine Liebesgeschichte. Amir Nasrs Geliebte ist aber keine Frau, sondern sein Glaube. Als Kind findet er darin Geborgenheit und eine Verbundenheit mit dem Wunder des Lebens. Aber schon bald bemerkt er, dass diese „arrangierte Ehe“ ihre Schattenseiten hat: Eine Ideologie, die die Welt in gute Muslime und böse Juden und Amerikaner aufteilt. Zunächst wirkt diese Ideologie auch bei ihm: Mit elf Jahren wünscht er sich, als Märtyrer im Kampf der Palästinenser zu sterben. Aber langsam kommen ihm Zweifel, wie die Religion der Liebe mit diesem Hass zusammengehen kann.

Dieser Zweifel wird zum Leitstern für Amir Nasr, der ihn schließlich die Welt des Internets und die „Blogosphäre“ finden lässt. Er merkt, dass er mit seinem Zweifel nicht allein ist und beginnt schließlich, unter dem Synonym „The Sudanese Thinker“ zu bloggen und seine Tradition radikal zu hinterfragen. Er liest islamkritische Blogs, unterhält sich online mit Juden aus Israel und einer US-amerikanischen Soldatin im Irak. Sein polarisierendes Weltbild bröckelt immer mehr – und damit auch die Beziehung zu seinem Glauben.

Während er sich im modernen Malaysia zurechtfinden muss und seine erste Liebe erfährt, wird seine Ablehnung der Religion immer stärker – inspiriert von Kant und den „neuen Atheisten“ um Richard Dawkins. Es wird ein langer Weg, bis er seinen Glauben in neuer Form annehmen kann. Schließlich kann er seine Geliebte wieder umarmen, weil er den Wert innerer spiritueller Erfahrungen der Verbundenheit und Liebe erkennt. Jedes religiöse Dogma, das zu Hass und Unfreiheit führt, lehnt er kategorisch ab.

Seine Leidenschaft für die Freiheit führt Amir Nasr in das Netzwerk junger, furchtloser Online-Aktivisten, die die Grundlagen für den Ausbruch des Arabischen Frühlings legen. Diesen Aktivisten und ihrem unbändigen Freiheitswillen setzt er ein bewegendes Denkmal.

Mit My Isl@m hat Amir Nasr ein Buch geschrieben, das es dem Leser ermöglicht, die Menschen besser zu verstehen, die heute zu uns kommen und Teil unserer Gesellschaft werden. Menschen, die vor Diktaturen, Gewalt und Armut fliehen, und wie wir ein Leben in Freiheit und Selbstbestimmung leben wollen. Amir Nasr leistet zudem einen wichtigen Beitrag für ein tieferes Verständnis der arabischen Kultur und einen differenzierten Diskurs über die Rolle des Islam und der Religion im Allgemeinen in einer modernen, säkularen Welt.

Darüber hinaus ist Mein Isl@m ein Lesegenuss für jung und alt: witzig, ehrlich, intelligent und packend geschrieben.


Amir Ahmad Nasr wurde im Sudan geboren, wuchs in Katar und Malaysia auf und lebt heute in Vancouver – nach Anfeindungen für Mein Isl@m erhielt er in Kanada politisches Asyl. Als Blogger mit dem Synonym „The Sudanese Thinker“ wurde er zu einem Sprachrohr einer Generation junger Muslime auf der Suche nach Freiheit und Unabhängigkeit. Er wurde als Redner zu internationalen Konferenzen wie dem Oslo Freedom Forum eingeladen und Medien wie The New York Times, The Guardian oder The Wall Street Journal haben über ihn berichtet. Amir Nasr ist Gründer und Geschäftsführer von Assertiveu™, einem digitalen Medienunternehmen und war am Aufbau von Mindvalley beteiligt, einem erfolgreichen Unternehmen für Digital Publishing. Amir Nasr verbindet heute sein Engagement für Menschenrechte und eine Reform des Islam mit seiner Begeisterung für digitale Medien.

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Buecher.de

Ein Artikel von Amir Nasr.

Bericht und Audio von einem Vortrag in Heidelberg.

Ein Essay von Amir Nasr in Identity Edition, Band 6 “Philosophische Exkursion MORGENLAND – Auf der Suche nach der verlorenen Weisheit”

Zum freien Download unter:

www.identity-foundation.de/was-wir-tun/identity-edition.html#ie6


Weitere Informationen unter: mein.islam@j-kamphausen.de